Der Februar ist vorbei.

Adieu Melancholie.

Dieses Jahr hatte es mich wieder voll mit meiner gewohnten Februar-Melancholie erwischt. Das Seltsame: Ich fühlte mich traurig und lustlos, brachte diesen Geisteszustand aber nicht sofort in Zusammenhang mit dem Monat Februar. Natürlich ging ich wie gewohnt meinen Beschäftigungen nach, zeigte den anderen auch ein fröhliches Gesicht, aber wenn ich allein war, fiel mir die Decke auf den Kopf. Zu nichts hatte ich Lust, nicht einmal zum Schreiben meiner Geschichten! Nicht einmal, den anderen zuzuhören, wenn sie mir etwas erzählten! Nichts interessierte mich wirklich.

Aber seit ein paar Tagen fühle ich mich wieder richtig gut, worüber ich sehr erfreut war, allerdings ohne weiter über das Warum nachzudenken. Erst gestern fiel mir meine gewohnte Februar-Melancholie wieder ein. Wie konnte ich sie nur vergessen? Klar, letztes Jahr im Februar gab es zu viel Action (mein verfrühter Hausverkauf, der Anfang meines monatelangen Nomadenlebens, bis ich endlich meine neue Wohnung beziehen konnte), da hatte die Melancholie keine Chancen, sich an mir festzuklammern. Sie zog sich melancholisch zurück - um sich dieses Jahr wieder voll in Erinnerung zu bringen.

Eine grosse Frage bleibt bestehen: Gibt es spezielle Melancholiezeiten im Jahr? Ist man im Februar besonders anfällig? Wisst ihr vielleicht eine Antwort?

Fortsetzung folgt