A/N: Ein kleines Märchen - wenn mans so sehen will? -, dass ich fuer einen guten Freund schrieb. Hasimo war ein Spitzname, den ich ihm damals gab.

Es war einmal ein kleiner Hasimo,

er sprang umher und das oho!

Durch Wälder rasend, den Himmel jagend

von dort bis hier und hier bis dort.

Nun war es so, er reiste allein

und beschloss sich „Das wird nicht mehr sein!"

So machte er sich auf die Suche,

wie einst Ritter geschrieben im Buche.

Seine Reise war lang, fast gab er auf.

Er regte sich auf und schnaubte herum,

Als plötzlich ein Reh kam stumm.

„Wieso regst du dich so auf?" fragte es ihn.

„Ich reiste, suchte, doch fand ich nicht

den Freund und Gefährten, der folgt mir ins Licht."

„Was meinst du mit Licht?" wunderte sich das Rehlein.

„Nun spitz deine Ohren ganz fein!

Es gibt diesen Ort, diesen wundervollen Ort!

Jeder hat ihn in sich,

doch jeder schätzt dessen Wert nicht."

„Was ist es nun?" „Jetzt hab' doch Geduld!

Dein Herz ist es, was ich zu erklären versucht!"

Das Reh war erstaunt vom Wissen des Hasen,

nicht nur des Hasens Wissen, nein, auch sein Mut

allein zu reisen durch Fluss, Sturm, Donner und Glut.

Nun fragte das Reh „Darf ich dich begleiten,

imBegriff der Gefahr, zu der die Reise uns geleitet?"

Bei diesen Worten war dem kleinen Hasimo sofort klar,

welch feines Wesen da vor ihm doch war.

Dies Treffen war sein größtes Glück.

Und so lebten sie zusammen

bis ans Ende ihres Glücks...