Jugendträume

gehören zum Leben

Ich höre mir die CD des wunderbaren Klavierkonzerts N° 1 von Brahms an. Der Pianist: Maurizio Pollini. Das Aufschwingen der Melodie... so wunderbar, dass mir die Tränen kommen.

Später denke ich an meine Jugendträume. Als ich jung war - und auch noch weniger jung, spielte ich selbst Klavier. Zehn Jahre Unterricht, und später noch, auf Wunsch meines damaligen Mannes, ein Jahr bei der besten Klavierlehrerin von Toulouse, der Stadt, in der wir damals lebten. Sie betreute nur sehr gute Schüler. Aber ich übte nicht die dafür erforderlichen Stunden pro Tag, habe es nie getan. Eine Stunde, höchstens. Ja, ich war begabt, ich hätte viel mehr erreichen können, aber es gab so viel anderes in meinem Leben...

Das Klavierspielen habe ich längst aufgegeben, ich höre lieber Maurizio Pollini und anderten genialen Spielern zu als selbst zu spielen, aber ich kann mich gut in sie hineinversetzen.