Plötzlich verschwanden alle Farbe vor meine Augen und alles wurde totenstill. Ich dachte ich werde Farbblind und blinzelte mehrere Male. „Was ist denn hier?" Fragte ich bewundert als ich um mich blickte. Mir sind Mitte in dem Wald und Loisir konnte mir nur bis zu dem Wald begleiten. Es erinnert mich an, als ob die Zeit blieb stehen.

„Anscheinend weiss jemand anders, dass du hier bist und verlockte uns in eine Zeitreise. Ohne Zweifel sind wir an das richtige Ort aber nicht der Zeit." Taranis blickte um sich vorsichtig.

„Was? Zeitreise? So was gibt es bei den Keltischen Götter?" Ich blinzelte ihn überrascht.

„Es gibt vieles was Menschen nie davon wussten und sonst nur wenige Druiden."

Von der Dunkelheit um uns umgeben war die Nacht. Hoch in den Himmel leuchtete der Mond wunderschön mit seinem sanften Licht zwischen die Blätter der Bäume.

Plötzlich ein hämisches Gelächter wurde gehört nicht weit von uns. Aus den umzingelnden Bäumen trat eine dunkle Gestalt hervor. „Na da hat sich jemanden verlaufen."

„Rudianos, was hast du vor?" Taranis trat vor mir mit einer geärgerten Mimik. Seine blonde Augsbrauen liegen nah zu seinen Augen und einen geraden Strich formten sein Mund.

„Das wollte ich dasselbe fragen, Taranis." Rudianos grinste breit.

„Ich bringe sie zurück nach Hause, unter ihre eigene Art."

„Art? Wie kannst du sicher sein das sie keine Göttin ist zusätzlich eine die schön zum Ansehen ist?" Er lachte.

Blitzschnell attackierte Taranis Rudianos mit seinem Hammer das plötzlich in seine Hand war. Rudianos wehrte sich an der Stelle mit einem mächtigen Schwert.

„Oho! So sieht es aus! Na, dann muss ich sagen du hast guten Geschmack!" Lachte Rudianos teuflisch und ruckte Taranis zur Seite.

Bevor ich konnte reagieren stand Rudianos vor mir mit einem teuflischen Grinsen. Seine Haut war fast so weiss wie der Mond und hatte lange dunkle gerade offene Haare die fast seine Ellenbogen reichten. Langsam strich er zärtlich mit einem Finger entlang meine Wange und Kieferknochen. „Du musst verwandt sein. Kein Mensch kann solche Schönheit besitzen weder Stärke und Mut das du zeigst."

Ich nahm ein Schritt zurück. „Ich bin ein Mensch, ich gehöre hier. Meine Eltern sind Menschen und so weiter und so fort. Falls du denkst ich gehöre zu dem Ort wo die Götter sind, das ist es nicht und wird niemals mein Zuhause sein."

Er nahm ein Schritt näher, packte mir an den Armen und schaute tief in den Augen. Seine grau blauen Augen wirkten kalt.

„Lass sie in Ruhe!" Taranis schlug Rudianos weg von mir.

Rudianos weichte aus und schupste mich weg um mich zu beschützen von Taranis Attacke. Rudianos lachte amüsiert. „Immer noch am herum werfen mit dem alten Hammer? Du weiss ganz genau das, dass nichts nützt. Ich bin die Zeit und mit Zeit kann ich mich schneller bewegen als andere." Plötzlich stand er neben mir. „Sowie vorher und jetzt." Er schmunzelte.

„Warum bist du überzeugt das ich gehöre zu den Göttern? Nur wegen mein Aussehen?" Fragte ich vorsichtig.

Rudianos gab einen verspotteten lachen. „Das ist nicht alles, òigh (Fräulein). Sowie Menschen haben Götter auch eine Aura aber ganz anders, einige Druiden hatten so was Ähnliches in sich gehabt. Das kann nur eins heissen, es fliesst in deinem Blut." Er flüsterte mir ins Ohr. „Vielleicht hast du schon bemerkt, dass du anders bist als die Anderen um dich und hast eins oder zwei spezielle Fähigkeiten was eigentlich unmöglich ist. Das sind Eigenschaften von Göttern."

„Wie kannst du es wagen in ihr das einzubilden lassen! Sie will nur nach Hause gehen und nichts mehr. Ausser du hast ihr in unsere Welt geschickt, Rudianos!"

„Ja, ich war es. Ich habe ein Auge bewahrt, wenn der Zeit und Fall wäre."

Taranis attackierte Rudianos so schnell und ruckartig das ich sah plötzlich die zwei am Boden. Taranises Hände um Rudianoses Hals. „Wie kannst du es wagen! Für so was nennst du dich Gott! Sie konnte ihre Leben führen wie sie es kannte, aber jetzt ist es nicht mehr möglich und das ist an dir zu bedanken. Sie weiss zu viel!"

„Sie hat schon immer viel gewusst! Sie kann in die Zukunft blicken!" He grinste hämisch zu meiner Richtung.

Taranis schaut zu mir hoch mit einem fragenden Blick. Wundern ob es wirklich stimmt was er sagt.

Ich nickte langsam während ich an meine Lippen biss. Woher wusste er das? Das ist mein tiefstes Geheimnis.

„Sag mir nicht, dass du ihr Vorvater bist! Bist du bescheuert?" Schreite Taranis an Rudianos.

„Du weiss genau so gut wie ich das ich nicht der einzige Gott war."

Taranis schüttelte den Kopf. „Warum einen solchen Auftritt? Warum lässt du Helen alles wissen?"

„Ich gebe ihr eine Wahl."

Taranis gab ein gedrücktes Lachen, plötzlich schlug er eine Faust an Rudianos Nase. „Eine Wahl! Was für eine Wahl? Jetzt hat sie andere Sorgen da göttliches Blut in ihre Körper fliesst!"

Rudianos fing an zu lachen während er seiner blutigen Nase hielt. „Für einen Gott machst du recht Sorgen um sie. Du liebst sie, nicht wahr?"

Taranis schaute zu mir, dann zu Rudianos. „Über jemanden Sorgen heisst nicht immer Liebe."

„Aber eine Verbindung ist immer vorhanden. Du muss es nicht verstecken, ich weiss was sich hier vorgibt. Allerdings, ich bin nicht dein Feind. Warum ich diesen Zeit Reis öffnete war aus Sicherheitsgründen. Gefahr nähert an ihr."

„Von was sprichst du?" Taranis hielt Rudianos an den Kragen hoch.

„Efnisien ist hinter her. Er hat Helens Gabe erkannt und möchte es für sich behalten."

„Efnisien? Ich dachte er sei tot! Du lügst!" Taranis rüttelte Rudianos.

„Ich wünschte dasselbe, Taranis."

Taranis war sprachlos und erstarrt von Rudianos Worte. Nach eine lange Moment liess Taranis Rudianos los.

Rudianos richtet sich auf und wischte das Blut weg von seiner Nase mit seiner Hand.

Langsam fand ich den Mut mich zu bewegen und lief vorsichtig zu Rudianos. Er schaute zu mir hoch mit einem bewunderten Blick. Ich biss meine unter Lippe und gab ihn einem Taschentuch.

„Danke." Er bedankte sich mit einer sanften Stimme und warmes Lächeln.

„Stimmt es wirklich was du sagst? Bin ich weit verwandt mit dir? Habe ich Gottes-Blut in mir?"

Rudianos stand langsam auf. „Das ist so, Helen. Alles was ich sagte ist die Wahrheit."

Taranis seufze tief als er aufstand. „Wie kann ich Efnisien besiegen? Am besten wie kann ich ihn töten?"

„Wer ist Efnisien? Warum ist er hinter mir her?" Fragte ich.

„Efnisien ist ein Gott der Bosheit und der möchtest du nicht in Person begegnen. Was immer er vorhat, ist nie was Gutes." Erklärte Taranis.

„Was Taranis sagt ist der Wahrheit. Er hat deine Kräfte erkannt und möchte damit was Böses einrichten."

„Wenn er ein Gott ist, welche Kräfte hat er?"

„Er kann sich unsichtbar machen." Taranis überlegte nach während er hielt eine Hand zu seinem kurzen Bart und seine Augen schauten zur Himmel hoch. "Sonst ist er hinterlistig und manipulierend."

„Helen, hast du noch weitere Kräfte entdeckt neben der Zukunft blicken können?" Rudianos wandte zu mir. Seine grau blauen Augen leuchteten sanft mit Besorgnis als unsere Blicke trafen.

Ich schüttelte den Kopf.

„Nun gut, wir sollen am besten weitergehen, sonst wird das zu einfach sein für Efnisien." Taranis ging voraus eine bestimmte Richtung.

Es herrschte eine unangenehme Ruhe als wir folgten Taranis, vor allem in der dunklen Nacht diesen Wald. Hassen die zwei so sehr oder ist es ein anderer Grund? Rudianos lief neben mir. Er ist eine interessante Person. Er wirkte auf ersten Blick böse, aber dann hat er sich eröffnet und steht daraus das er nicht böse ist. Er wollte nur das Beste für mich. Nicht alle Götter tun dies, das kann alles erklären warum ich nie alleine fühlte auch als Einzelkind. Nach einer Weile laufen sah ich in der Ferne die Sonne steigen.

„Ich habe mich nicht richtig vorgestellt. Ich bin Rudianos, Gott der Zeiten." Stellte Rudianos sich vor.

„Ich bin Helen." Ich lächelte ihn an. Er nickte mit einem freundlichen Lächeln, aber hinter diesem Lächeln sah ich klar, dass er schon eine Weile wusste wie ich heisse. „Wie lange hast du mich beobachtet bevor dass alles passierte?"

Er blinzelte kurz überrascht, dass ich direkt zur Thema wandte. „Schon vor deiner Zeit, Ich habe viele von deinen Vorfahren beobachtet, von deiner Mutters Seite."

Das erklärt, dass meine Mutter auch eine spezielle Begabung hat, obwohl sie es nicht sehen will.

Rudianos lachte. „Du bist so ruhig. Ich dachte du wirst mich durchlöchern mit Fragen was deine Vorfahren taten als die lebten?"

„Ich habe Fragen, aber ich war anderswo mit meinen Gedanken."

„Ah, nachführen der Linie der Begabung?"

„Ja." Ich schaute weg zur Seite. Die Umgebung bestand aus reiner Natur, unberührt von Menschen. Eine seltene Schönheit zu finden in meine Welt. Plötzlich sah ich eine riesige dunkle Gestalt flink am laufen zwischen die riesigen Bäume. Ich japste vor Schreck als es plötzlich aufhörte.

„Was ist den?" Wunderte Rudianos und folgte meinen Blick. Taranis tat dasselbe.

„Es-es war eine riesige Gestalt." Ich stotterte.

Rudianos lief voran in der Richtung ich sah der Gestalt. Taranis nährte sich zu mir. „Komm vor, wir möchten dir nichts Böses tun. Wir sind nur auf den Weg." Sprach Rudianos sanft. Plötzlich sah ich der Gestalt am los laufen wie der Blitz zwischen den Bäumen. „Halt!" Rief Rudianos nach.

Plötzlich hörte ich einen Ast knicken von hinter Taranis und mich. Wir drehten um. Fast doppelt so gross als ich stand vor uns ein Faun. Seine dunklen braunen Augen waren fast schwarz und fixiert an mich. Sein Gesicht und Oberkörper war menschlich aber den Rest war das von einem Widder. Diesen Faun hatten runde Hörner an den Kopf, seine Ohren waren lang wie bei den Schafen und seine Nase war flach. Über seinen ganzen Körper wuchs dickes dunkles Haar, am meisten bei den Beinen, Teil den Bauch und Rücken und am Kopf. Es hatte an den Armen bisschen Haar und war glatt rasiert um den Kiefer und Hals. So wirkte es jünger und menschlicher. „Ní bhaineann tú anseo." Es deutete mit einem Finger zu meiner Richtung. Ich blinzelte verwirrt von seiner Sprache, aber ich vermute es ist Keltisch.

„Du gehörst nicht hierher." Es sprach mit einer sanften männlichen Stimme.

„Rudianos brachte uns hierher." Trat Taranis ein.

Ich hörte einen genervten Seufzer von Rudianos.

„Rudianos, der Gott der Zeiten?" Der Faun rückte sich ein bisschen näher.

„Celdecc, schon eine lange Weile her." Rudianos grüsste der Faun Celdecc freundlich.

„Was machst du hier Rudianos? Ich spürte deine Magie in der Nähe, aber du bist nicht alleine." Celdeccs Augen wanderten schnell zu mir. „Ich spürte ihr Magie am meisten."

„Celdecc, das ist Helen ein Mensch und ein Teil von meinem Blut."

Celdecc nickte nachdenklich. Bald fing er an langsam und sachte um mir zu laufen und genau ansehen. „Ich habe noch nie ein Mensch so nah gesehen, vor allem eine mit Magie im Blut."

Am Anfang war es mir unwohl von seine Grösse, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt, Celdecc ist neugierig über mich. Langsam bewegte ich mich zu ihn und wollte wissen wie seine Ohre fühlen, ich reichte langsam eine Hand aus zu ihn. Ohne zu zögern trat Celdecc näher und liess meine Hand seine flache Nase berühren. Unsere Blicke trafen. „Du bist anders als die ich sah von der Ferne. Nicht nur von den Kleidern sondern von Wesen."

Ich schmunzelte zu seinen Worten. „Ich vermute der Vorstellung von Rudianos machte alles einfacher als bei den anderen."

„Das meine ich nicht." Er nahm sanft meine Hand in seinen Fingern und schaute es vorsichtig an und merke blad, dass seine Hände eindeutig grösser sind als meine. „Menschen sind allgemein aggressiver als alle Andere rundum, aber du. Du bist sanft und friedlich, wie der Schnee im Winter. Du kannst nicht Mal eine Fliege leidtun."

Ich blinzelte ihn begeistert an. „Und ich sehe zum ersten Mal einen Faun. Hätte nie gedacht das du so gross bist."

„Celdecc ist eine der sanften unter seiner Art und forscht gerne statt kämpfen." Sprach Rudianos.

„Das ist eine wunderbare Eigenschaft." Ich lächelte Celdecc an.

Er grinste bedankend, jedoch in seinen dunklen Augen sah ich neben grosse Freude eine dankbare Anerkennung als ob er wurde ignoriert und komisch angesehen unter seiner Art. So wie ich durch ging, ich kenne das Gefühl zu gut.

„Helen ist hier, weil Efnisien ist ihr hinterher." Trat Taranis näher.

„Was? Efnisien lebt? Das erklärt warum er hinterher sie ist. Ihre Gabe ist eigenartig und stark, etwa so stark wie bei Merlin."

Taranis und Rudianos blinzelten überrascht.

„Merlin gab es wirklich?" Ich schaute hoch zu Celdecc erstaunt.

Er nickte.