Sturm

Bitter kalt weht der Wind der Ignoranz
eingekleidet in den eisigen Blüten des Hasses
Selbst das Lichte verschmähet ihn ganz
sodass nur im Dunkel er erscheint als blasses
von einer Aura des Verderbens umgebenes Gespenst
das sich einem Eiskristalle gleich manifestiert
und mit seinen kalten Zacken den Geist verwirrt
bis du verloren bist, dich selber nicht erkennst

Wanderst du dann, einsam und verlassen
mit dem Gefühle, dass alle dich hassen
den eisigen Pfad dieser Verheißung entlang
folgst du dem grausamen Heulen des Sturmes
der dir befiehlt mit schmerzvollstem Klang
auf der Erde kriechend gleich eines Wurmes
Bis die letzten eignen Ideen erblassen
und dein Wille beginnt sich anzupassen

Sei stärker als der Sturm, begehre auf
einsam versinkt der Mond in einem Silbermeer
ihn verschluckt Dunkles, gibt ihn nimmer her
selbst die mächtge Sonne vergisst drauf
güldne Strahlen der Hoffnung zu schicken
dunkle Wolken verweigern sie den Blicken
Sei stärker als das Dunkel, leuchte auf
Sei der ewige Stern in der Welten Lauf